| Union will das sportliche Fundament für den Aufstieg legen |
| Dienstag, 14. April 2009 um 11:38 Uhr |
Wenn am Sonntag gegen 15 Uhr in der Heisenberghalle der erste Sprungball erfolgt, steht zumindest eines schon mal fest: Die Vereins- verantwortlichen des SV Union Opladen haben fristgerecht die Lizenzunterlagen für die 1. Damenbasketball-Bundesliga bei der DBBL eingereicht und sind damit den theoretischen Schritt in Richtung 1. Liga gegangen. Die Verantwortlichen unseres Finalgegners Osnabrücker SC haben entsprechende Unterlagen übrigens nicht fristgerecht eingereicht. Der Antrag der Union müsste allerdings von den entsprechenden Gremien erst einmal positiv begutachtet werden. So einfach bekommt man dann doch keinen Startplatz im Oberhaus, auch wenn man sich dafür sportlich qualifizieren würde. Und genau darum geht es ab heute: Die sportliche Qualifikation. In maximal drei Begegnungen wird der Bundesliga-Aufsteiger also zwischen Opladen und Osnabrück ermittelt. Das zweite Spiel steht am kommenden Freitag (19.30 Uhr) in Osnabrück an. Sollte eine dritte Partie von Nöten sein, würde diese am nächsten Sonntag wieder in der Heisenberghalle ausgetragen. "Wir im Umfeld wenden all unsere Kräfte dafür auf, den notwendigen finanziellen und logistischen Rahmen für die 1. Liga zu stellen, was schon schwer genug ist. Aber es liegt nun an der Mannschaft, die sportlichen Weichen zu stellen. Ich bin sehr optimistisch, dass uns beides gelingen wird: Die sportliche und auch die finanzielle Qualifikation", erklärt Opladens Erster Vorsitzender Manfred Merkens. In den zurückliegenden Wochen hat sich also im Umfeld einiges getan, was darauf schließen lässt, dass es die Union in diesem Jahr wirklich ernst meint. Aber wie gesagt: Zuvorderst müssen Jana Meyer (Foto) und ihre Mitstreiterinnen die sportliche Basis durch zwei Erfolge über Osnabrück schaffen. Die OSC-Panthers haben sich nach drei erinnerungswürdigen Spielen gegen Quakenbrück letztendlich fürs Finale qualifiziert. In der entscheidenden dritten Partie lagen sie bereits mit über 20 Punkten im Hintertreffen, ehe sie mit einer unglaublichen Energieleistung noch das Blatt zu ihren Gunsten wendeten. "Das war schon beeindruckend. Wir treffen auf eine Mannschaft, die über eine sehr starke erste Fünf und darüber hinaus auch über eine tiefe Bank verfügt. Wir haben sie zwar in der Punkterunde zweimal deutlich geschlagen, aber seitdem haben sie sich gefestigt. Wir sind jedenfalls gewarnt", meint Union-Trainer Markus Pohle, der insbesondere vor den beiden US-Amerikanerinnen Danielle Clark und Kathy Snodgrass sowie Jessica Höötmann, Janine Schweiger und Leonora Prakaj großen Respekt hat. Ein Spaziergang der Union in die Bundesliga sollte man also besser nicht erwarten. Dafür aber mindestens zwei spannende Auseinandersetzungen auf hohem Niveau. |















